DOROTHEA GALUSKA

Praxis für Seelen-Begleitung und Seelen-Entfaltung

Wie kann ich als Führungskraft meine Rolle kraftvoll leben?

Fuehrungskraft

„Führungskraft“ ist (noch) keine Diagnose, aber Menschen mit dieser Tätigkeit und Verantwortung sind erhöht krisengefährdet. Die Komplexität dieses Berufes sowie seine inneren und äußeren Ansprüche sind groß. Anstelle der ersehnten "Gestaltungsfreiheit" tritt oft das Gefühl, ständig Spannungen regulieren zu müssen, Unzufriedenheit abzufangen, den Mangel zu verwalten und den Kopf für andere hinhalten zu müssen.

"Führung" heißt auch "Dienen" - dem Team, dem Unternehmen, dem Projekt, der Idee, der "ganzen großen Sache". Wer andere Menschen führt, ist in jedem Moment gefragt: "Können wir uns auf dich verlassen, uns an dir orientieren, wirst du uns einen klaren Weg weisen?" Wir kommen nicht umhin, uns in dieser Rolle selbst immer wieder in Frage zu stellen:

Welcher Führungs-Stil passt zu mir? Wie gestalte ich „meine“ Teamkultur? Wie führe ich mein Team mit all den unterschiedlichen Charakteren? Welche Sprachwahl ist in welchem Kontext angemessen? Was mache ich, wenn Konflikte mich bis in schlaflose Nächte begleiten? Wann und wie darf ich selbst „Nein“ sagen zu Aufträgen, die nicht zu bewältigen scheinen? Wie kann ich mich daran erinnern, dass ich diese Aufgabe selbst gewählt habe? Wie viel "Vorbild" muss ich sein? Was verbinde ich mit "Macht", und wie übe ich sie aus? Wann ist es Zeit, über den Ausstieg aus dieser Verantwortung nachzudenken?

Für Führungskräfte ist es im Sinne der Prävention äußerst sinnvoll, das eigene Führungsverhalten regelmäßig zu reflektieren, um nicht – wie oft beschrieben - „unvermittelt in eine eigene Krise zu rutschen“.